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Der ultimative Leitfaden zur Kakerlakenbekämpfung zu Hause

10.03.2026
Kakerlaken gehören zu den widerstandsfähigsten Schädlingen der Welt. Sie können wochenlang ohne Nahrung überleben, 40 Minuten lang die Luft anhalten und entwickeln schneller Resistenzen gegen chemische Mittel als fast alle anderen Insekten. So können Sie sie mit ihren eigenen Waffen schlagen.

Warum Kakerlaken ein Gesundheitsrisiko darstellen:

Kakerlaken übertragen Bakterien wie Salmonellen und E. coli und verbreiten diese auf Oberflächen, die zur Lebensmittelzubereitung genutzt werden. Ihre Häutungsreste und Exkremente sind ein häufiger Auslöser von Asthma in Innenräumen, insbesondere bei Kindern. Dies ist nicht nur lästig, sondern ein Problem für die öffentliche Gesundheit.

Die effektivste Methode zur Kakerlakenbekämpfung: Gelköder. Professionelle Schädlingsbekämpfer nutzen diese Methode seit Jahrzehnten, und jetzt ist sie auch für Hausbesitzer erhältlich. Geben Sie winzige Tropfen Gelköder in Ritzen und Spalten – hinter dem Kühlschrank, unter dem Herd, in Schrankscharnieren und um Wasserleitungen herum. Kakerlaken werden vom Köder angelockt, fressen ihn und sterben innerhalb von 24 bis 72 Stunden. Überlebende Kakerlaken fressen oft die toten Tiere und verbreiten so die Kakerlakenpopulation.

Borsäure-Stäuben: Tragen Sie eine sehr dünne, kaum sichtbare Schicht Borsäurepulver auf Stellen auf, die von Kakerlaken frequentiert werden. Die Borsäure haftet an Beinen und Körper der Tiere und wird bei der Fellpflege aufgenommen. Sie ist hochwirksam, muss aber in trockenen Bereichen angewendet werden – Feuchtigkeit macht sie wirkungslos.

Von Kindern und Haustieren fernhalten.

Insektenwachstumsregulatoren (IGR): Diese Produkte töten Kakerlaken nicht direkt, sondern unterbrechen ihren Fortpflanzungszyklus und verhindern so, dass sich die Larven zu fortpflanzungsfähigen Tieren entwickeln. In Kombination mit Ködern eingesetzt, können IGR eine Population innerhalb von 4–8 Wochen stark reduzieren.

Häufige Fehler:

Die Verwendung von Aerosolsprays führt dazu, dass die Kakerlaken in Hohlräume der Wände gespült werden und das Problem dadurch schwerer zu bekämpfen ist.

Tierfutter über Nacht draußen stehen lassen.

Die Bereiche hinter und unter großen Haushaltsgeräten, die die Hauptverstecke darstellen, sollten nicht behandelt werden. Eine saubere Küche ist der beste Schutz. Eine tagsüber gesichtete Kakerlake deutet oft auf einen starken Befall hin – die tatsächliche Population ist also wahrscheinlich größer als angenommen.